Partner des Projekts
Basketballinternat der Paderborn Baskets (im Gästehaus Paderborn)
Im Sommer 2008 gründeten die Paderborn Baskets ihr vom Landesjugendamt in Münster staatlich zertifiziertes Basketballinternat im Gästehaus Paderborn als einen zentralen Baustein des Talentoffensive Konzepts.
Betreut werden die Jugendlichen durch Mitarbeiter des Vereins. Dies sind insbesondere Volker von Bülow (Lehrer) als schulischer Koordinator und Beate Sprock (langjährige Mitarbeit im familiären Dienst) als direkte Ansprechpartnerin bei persönlichen Problemen und für die Unterstützung im hauswirtschaftlichen Bereich. Die Internatsleitung liegt bei Christoph Schlösser, einem langjährigen Bundesligaspieler der Baskets. Als Lehrer verfügt auch er über die entsprechenden pädagogischen Qualifikationen und Erfahrungen. Außerdem wohnen die beiden Vereinsmitarbeiter im Freiwilligen Sozialen Jahr ebenfalls im Internat, so dass praktisch immer ein Ansprechpartner vor Ort ist.
Da im gleichen Gebäude auch der Fußballverein SC Paderborn (2. Fußballbundesliga) ca. 15 Spieler untergebracht hat und diese auch quasi rund um die Uhr betreut werden, ist durch die enge Zusammenarbeit beider Verein auch hier immer noch zusätzlich Unterstützung im Haus.
Zur Infrastruktur unseres Internats gehört die Einzelunterbringung in einem ca. 25 qm großen Appartement mit
ca. 20 qm Wohnraum,
WC mit Dusche,
kleiner Flur/Garderobe,
freier WLAN-Zugang,
TV-Kabelanschluss,
Telefonanschluss,
Kühlschrank.
Die Appartements können individuell eingerichtet oder mit einer Grundausstattung übernommen werden.
Ergänzt wird die Einrichtung des Internats durch eine Gemeinschaftsküche, einen Wäsche-raum mit zwei Waschmaschinen und zwei Trocknern sowie einen großen Gemeinschaftsraum mit Billardtisch, Sitzgruppe, Spielen, TV usw.
Die Bewohner des Internats besuchen entweder eine der Partnerschulen des Vereins oder haben einen Ausbildungsplatz. In beiden Fällen gibt es dem Verein namentlich bekannte Ansprechpartner. So ist gewährleistet, dass die Vereinsverantwortlichen jederzeit aktuell über die schulische bzw. betriebliche Situation informiert sind und – falls notwendig – umgehend Maßnahmen wie Nachhilfe, Trainings- bzw. Spielverzicht usw. einleiten können.
Frühstück gibt es im Internat im zentralen Frühstücksraum des Gästehauses Paderborn. Das Mittagessen wird über das Reismann-Gymansium ausgegeben. Am Abend verpflegen sich die Internatsbewohner mit Unterstützung durch die Betreuer selber.
Der Ausbau zu einem „Sportinternat Paderborn“ geht derzeit zügig voran. Hier wird auf die gute Zusammenarbeit mit dem SC Paderborn 07 und den weiteren Vereinen des Forums Paderborner Spitzensport aufgebaut.
Das Forum Paderborner Spitzensport (bestehend aus 8 Topvereinen der Stadt Paderborn - siehe Kapitel zum Forum weiter unten) hat zum Zweck des Aufbaus des „Paderborner Sportinternats“ bereits die „Forum Paderborner Spitzensport gemeinnützigeGmbH“ gegründet.
Beispiel für einen Wochenplan eines Internatsbewohners (klicken zum vergrößern):
(Christoph Schlösser, Leiter des Basketballinternats)
Das Gästehaus Paderborn ist ein von „Immig Bauunternehmungen“ betriebenes Gästehaus in der Kurt-Schumacher-Straße 10 in unmittelbarer Nähe vom Ahorn-Sportpark. Neben Spielern der Paderborn Baskets und des TV Salzkotten beherbergt es auch Spieler z. B. der Paderborner Baseballer, den „Untouchables“.
Das Haus ist eine ideale Unterkunft für auswärtige Talente, die ihren Lebensmittelpunkt (Spiel, Training und Schule) nach Paderborn verlegen wollen, denn auf Wunsch wird ein reichhaltiges Frühstück im Frühstücksraum serviert. Außerdem wird als Service eine wöchentliche Reinigung der Räume und Bettwäschewechsel geboten. Waschmaschinen und Kochgelegenheiten sind vorhanden.
Der Ahornsportpark ist in 3 Minuten zu erreichen, das Sportzentrum Maspernplatz und die Innenstadt in ca. 8 Minuten (jeweils Fahrrad).
(Gästehaus Paderborn – Immig, Hausverwaltung)
Forum Paderborner Spitzensport (gemeinnützige GmbH)
In einer bundesweit beispielhaften Gemeinschaftsaktion intensivieren die Spitzensportvereine in Paderborn die Lobbyarbeit für den Sport in Paderborn und nutzen untereinander Synergien in ihrer Tagesarbeit.
Im „Forum Paderborner Spitzensport“ haben sich zusammengeschlossen:
- Paderborn Baskets (2. Basketball-Bundesliga, ProA),
- SC Paderborn 07 (2. Bundesliga, Fußball),
- Paderborner Squash-Club (1. Squash-Bundesliga, 4-facher Europapokalsieger),
- Untouchables Paderborn (1. Baseball-Bundesliga - mehrfacher Deutscher Meister),
- Leichtathletik-Club Paderborn (Top-Leichtathlelik),
- Paderborner Schwimmverein (Top-Schwimmsport),
- SV St. Hubertus Elsen (Schießsport, 1. Bundesliga, Deutscher Mannschaftsmeister),
- Golfclub Paderborner Land (Top-Golfsport)
Alle Vereine betonten ihren festen Willen für den heimischen Leistungssport an einem Strang zu ziehen.
Die beteiligten Vereine schultern jährlich einen Jahresetat von insgesamt ca. 11 Millionen Euro und haben 87 Arbeitsplätze geschaffen.
Eins steht fest: Der Paderborner Spitzensport ist der unbestrittene Imageträger Nr. 1 der Stadt Paderborn. 75 % der deutschland-, europa- und weltweiten jährlichen Printmedienberichte, die den Namen Paderborn beinhalten, kann man den sechs Vereinen zu schreiben. Sensationelle 800 Millionen Kontakte mit dem Namen „Paderborn“ entstehen durch TV-, Radio- und Printberichte über die sportlichen Leistungen der Forumspartner.
„Wir wollen mit diesen positiven Zahlen bei zahlreichen Anlässen präsentieren!“ fasste Martin Hornberger, Vizepräsident und Hauptgeschäftsführer des SC Paderborn 07, weitere Ziele des Forums zusammen.
Neben der Außendarstellung soll sich auch intern intensiver ausgetauscht werden. Arbeitsgespräche zwischen den Trainern, Physiotherapeuten, Nachwuchsleistungsbereichen und Marketinggremien stehen unter anderem zeitnah auf dem Plan des „Forum Paderborner Spitzensport“.
Zu der Agenda des Forums gehört auch eine kooperative Zusammenarbeit mit allen gesellschaftlichen politischen Gremien in der Stadt Paderborn, genauso wie ein reger Informationsaustausch mit dem Stadtsportverband Paderborn, dem Förderverein Pro Leistungssport Paderborn, der Deutschen Olympischen Gesellschaft Hochstift oder auch der Sportwissenschaft der Universität Paderborn. Nochmals Martin Hornberger: „Wir haben hier keine Konkurrenzgedanken. Dies sportlichen Institutionen setzen andere wertvolle Schwerpunkte für den Paderborner Sport.“
(aus: Presseerklärung zur Gründung des Forums im März 2007; Infos unter: www.forum-paderborner-spitzensport.de)
Projekt Talentsichtung/Talentförderung in Paderborn
Im Rahmen des Projekts Talentsichtung/Talentförderung in Paderborn werden die Talentiade und die Vielseitigkeitssichtung durchgeführt. Bei der Vielseitigkeitssichtung werden die Kinder auf ihre Sporttauglichkeit getestet und im Rahmen der Talentiade dann den entsprechenden Sportarten bzw. Vereinen zugeführt.
Das Projekt fördert darüber hinaus die Trainingsgruppen am Resimann-Gymnasium und unterstützt das dortige Teilinternat Sport.
Teilinternat Sport am Reismann Gymnasium Paderborn mit Sportklasse
Das Reismann Gymnasium ist schon traditionell eines der größten Talentreservoirs des Paderborner Basketballs. Durch das im Jahr 2000 entstandene Teilinternat am Reismann Gymnasium und die ab Sommer 2003 eingerichtete „Profilklasse Sport“ wird diese Tradi¬tion weiter gefestigt und gefördert. Seit dem Schuljahr 2004/2005 gibt es in jedem Schuljahr nun eine vom Bildungsministerium NRW genehmigt offizielle Sportklasse am Reismann-Gymnasium.
Das Teilinternat bietet seinen Schülern neben der Einnahme von Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung auch die Möglichkeiten von Nachhilfe- bzw. Nachführunterricht.
Zusätzlich werden in Absprache mit dem Verein von lizensierten Trainern (Martin Krüger, A-Lizenz; Artur Gacaev und Stefan Schettke, B-Lizenz und anderen) Individual- und Athletiktraining in verschiedenen Alters- und Leistungsgruppen durchgeführt. Das Grundlagentraining im Basketball steht dabei zwar im Mittelpunkt, aber auch an der allgemeinen sportlichen Basis im Ausdauer-, Koordinations- und Kraftbereich wird gearbeitet. Bislang vereinslose Schüler, die am Training im Teilinternat teilnehmen, werden gezielt geeigneten Vereinsmannschaften zugeführt, sobald sie ein entsprechendes Leistungsni¬veau im Basketball erreicht haben.
Aber auch umgekehrt lässt sich inzwischen feststellen, dass Vereinsspieler das Reismann Gymnasium besuchen um dort die zusätzliche Förderung im Basketball in Anspruch zu nehmen. Die angestrebte Sportklasse erweitert das leistungssportorientierte Angebot am Reismann Gymnasium in Zukunft erheblich. Durch zusätzliche Sportstunden im regulären Stunden¬plan dieser Sportklasse kann die Basketball spezifische Förderung junger Talente im Ver¬bund mit den Trainingsmöglichkeiten des Teilinternats und der Vereinsangebote weiter optimiert wer¬den.
Im März 2004 gewann das Reismann-Gymnasium in den Wettkampklassen Mädchen 2 und Jungen 3 zwei NRW-Landesmeistertitel und qualifizierte sich somit für das Bundesfinale 2004 „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin. Auch in 2005 war das Resimanngymnasium mit einer Mannschaft in Berlin vertreten. 2007 wurde das Gymnasium dann 3. der Deutschen Meisterschaften und 2009 gar Vizemeister! 2011 vertraten gleich zwei Jungenmannschaften das Land NRW in Berlin.
(Martin Krüger, Trainer Paderborn Baskets, Lehrer am Reismann Gymnasium)
Weitere Infos zum Teilinternat und zur Sportklasse des Reismann Gymnasiums bei:
Martin Krüger, Tel.: 05251-542664
Landesleitungsstützpunkt Basketball (LLSP) in Paderborn
Schon seit über 15 Jahren ist Paderborn Landesleistungsstützpunkt des Westdeutschen Basketball-Verbandes. Landesleistungsstützpunkte werden von den Landesverbänden der einzelnen Sportarten in Zusammenarbeit mit dem LSB überall dort installiert, wo gute Nachwuchsarbeit mit Kaderathleten geleistet wird. Im Stützpunkttraining nehmen daher vor allem Spielerinnen und Spieler teil, die Bundes- und/oder Landeskadern angehören. Aber auch Spätentwickler und Quereinsteiger mit der Perspektive nach oben können daran teilnehmen. Das Kadertraining, das vor allem der individuellen Förderung dient, ist vereinsübergreifend. Seit zwei Jahren deckt Stefan Schettke mit seiner Tätigkeit als Regionalstützpunkttrainer für den Kreis Ostwestfalen/Münsterland die erweitete Zusammenarbeit mit dem WBV ab. Zudem trainiert U18-Bundestrainer Kay Blümel einmal im Monat im Stützpunkt mit den talentiertesten Spielern des Vereins.
(Stefan Schettke, B-Lizenz-Trainer und Regionalstützpunkttrainer des WBV)
Universität Paderborn (u.a. mit sportmedizinischem Institut)
2008 wurde im Präsidium der Universität Paderborn die Vereinbarung zur Förderung studierender Spitzensportlerinnen und Spitzensportler „Partnerhochschule des Paderborner Spitzensports“ unterzeichnet.
Die Universität Paderborn fördert seit 2005 studierende Spitzensportler. Flexibilisierung von Studium und Prüfungen sowie eine geeignete Gestaltung der Rahmenbedingungen ermöglichen seitdem zeitgleich eine sportliche Karriere und eine akademische Ausbildung. Benachteiligungen im Studium auf Grund sportlichen Engagements werden weitgehend verhindert.
Vertragspartner des Kooperationsvertrags sind die Universität Paderborn, vertreten durch Präsident Prof. Dr. Nikolaus Risch sowie das Forum Paderborner Spitzensport. Dem Forum, vertreten durch Christoph Schlösser von den Paderborn Baskets gehören an: LC Paderborn, Paderborn Baskets, SC Paderborn, Untouchables Paderborn, Paderborner Squashclub, Golfclub Paderborner Land, Schießsportverein Hubertus Elsen sowie der Paderborner Schwimmverein.
Weiterer Partner ist das Studentenwerk Paderborn, beim Vertragsabschluss vertreten durch Jörg Lüken, kommissarischer Geschäftsführer. Das Studentenwerk stellt neben einer individuellen Beratung ein Kontingent an Wohnheimplätzen sowie Hilfen zur bedarfsgerechten Verpflegung zur Verfügung.
Koordiniert werden die Maßnahmen seitens der Universität durch das Department Sport und Gesundheit. Die Athletinnen und Athleten können dort auch die sportwissenschaftlichen und sportmedizinischen Möglichkeiten der Leistungsdiagnostik und der Trainings- und Wettkampfsteuerung nutzen. Weiterhin werden die Hochschulsportanlagen einschließlich des Gesundheitstrainingszentrums (GTZ) kostenlos zur Verfügung gestellt.
Das Forum Paderborner Spitzensport berät Mitglieder seiner angeschlossenen Vereine bei der Wahl des Studienfachs und des Studienorts in enger Kooperation mit dem Mentor der Universität. Dort ist auch die fachliche und organisatorische Betreuung verankert und wird auf die geschaffenen Vorzüge und verbesserten Rahmenbedingungen für regional angesiedelte Leistungssportlerinnen und -sportler an der Universität Paderborn hinweisen.
(aus: Presserklärung der Universität Paderborn zur Unterzeichnung des Kooperationsvertrags mit dem Forum Paderborner Spitzensport – 2008)
Sportmedizinisches Institut:
Die Arbeit des Institutes in der Betreuung von Leistungssportlern
Das Sportmedizinisches Institut der Universität Paderborn ist unter der Leitung von Prof. Liesen seit Jahren im Leistungssport aktiv. Neben der leistungsdiagnostischen Betreuung zahlreicher Amateur- und Profimannschaften im Fussball betreuet es die Damen- und Herren-Hockeynationalmannschaft, den gesamten Golfkader, Handball und Basketballmannschaften (PB 91, TVS) der Region sowie Einzelathleten der regionalen Kader in der sportmedizinischen Vorsorgeuntersuchung.
Leistungsdiagnostik und medizinische Trainingssteuerung:
Die heute vom Institut in den Spielsportarten angewandte Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung entwickelte sich in größerem Umfang ab 1983. Bis hierher konnte Prof. H. Liesen praktischen Erfahrungen in der Betreuung der Nationalmannschaften Nordische Kombination und Feldhockey sammeln. Jetzt wagten die ersten Trainer im Fußball (1984/85) die Zusammenarbeit mit der „Wissenschaft“ (Löhr, Ribbeck, Vogts und Köppel mit ihren damaligen Bundesliga- bzw. DFB-Auswahlmannschaften). Die Erfolge fanden zunehmend Interesse, Umsetzung und sportartspezifische Anwendung in den Sportarten Handball, Volleyball und Basketball (auch in den hiesigen Vereinen). Das Untersuchungs- und Betreuungssystem findet heute eine große Akzeptanz. Jährlich werden über 30 Mann¬schaften von Nationalkadern, Bundesligateams, auch aus dem Ausland, sowie aus dem Nachwuchsbereich im Fußball, Hockey, Eishockey, Basketball, Handball und Volleyball 2 bis 5x pro Jahr untersucht.
Ernährungserhebung und -beratung:
Die zeitliche und mengenmäßige Abstimmung der Nährstoffzufuhr an die Bedürfnisse körperlicher und geistiger Belastung, ist Voraussetzung für die Gesundheitsstabilisierung und Leistungsentwicklung im Hochleistungssport. Neben den chronischen Effekten einer Mangelernährung treten beim leistungsorientierten Sportler Fehler in der zeitlichen Abstimmung der Nährstoffzufuhr mit unvollständiger Erholung bis zum nächsten Training und dadurch verminderter Leistungsentwicklung auf. Experimentelle Untersuchungen bei Hochleistungssportlern in Ausdauer-, Schnellkraft- und Spielsportarten, zeigen Beeinträchtigungen der Nähr- und Mineralstoffhaushalte. Durch Verbesserung der Nährstoffzufuhr über individuelle Ernährungsempfehlungen unter besonderer Berücksichtigung des "Timings" kann der Ernährungsstatus und die Leistungsentwicklung optimiert werden.
Nachwuchsförderung im Basketball:
Die gezielte und langfristige Betreuung von Nachwuchsbasketballern erfordert die komplexe Zusammenarbeit und Kommunikation von Akteuren aus den Bereichen Athlet/Trainer, Sportinternat/Sportklasse, Verein, Verband sowie betreuenden Instituten und Stützpunkten. Informationen aus Beobachtung, Erhebung sowie Diagnostik müssen gesammelt, ausgewertet und zu einem Ganzen verbunden in die Trainingspraxis zurückfließen.
Zur komplexen Beurteilung und Betreuung des leistungssportlichen Basketballnachwuchses müssen langfristig interdisziplinäre Daten aller Beteiligten der Leistungssportförderung ausgewertet werden, dazu gehören: Anthropometrische Daten, Entwicklungsstand und mögl. Belastbarkeit, Sportliche Laufbahn/Lebenslauf, Leistungsbeurteilung der motorischen Hauptbeanspruchungsformen, Psychologisches Profil, Persönlichkeitsprofi, Trainings- und Wettkampfdaten, Alltagskomponenten, Ernährungsdaten.
Die Talentoffensive Basketball kann demnach langfristig auch wissenschaftlich vom Department Sport & Gesundheit begleitet werden, durch Maßnahmen wie:
- Entwicklung eigenständiger Online-Eingabemasken mit Motivationscharakter (incl. wöchentlicher Dokumentation) für
- Athleten zur Trainingsdokumentation, externen Belastungsparametern (Schule, Elternhaus, Beruf, ...), zur Befindlichkeit / psychischen Analyse, zu anderen Interessen
- Trainer zur Trainings- und Wettkampfdokumentation, zur Trainings- und Wettkampfanalyse, zur Beratung und Betreuung
- Untersuchungszentren/Stützpunkte zur Dokumentation leistungsdiagnostischer Befunde und Trainingsempfehlungen zur Dokumentation und Akzeptanz (interaktives System) von verhaltens- und trainingstherapeutischen Empfehlungen bei funktionellen (oder gesundheitlichen) Störungen
- Verbände zur Verwaltung, Dokumentation und Entwicklung der Förderkonzepte, Rahmenvorgaben, Rahmenkonzeptionen, etc.
- Internate, Vereine, Sportklassen zur Ergänzung wertvoller Rahmendaten
- Entwicklung von interaktiven Netzen für alle Beteiligten (Intra- sowie Internet)
- Erstellung eines qualifizierten Workflow
- Sicherung des Datentransfers sowie des Datenpools
- Geschützte Zugänge und Rechte für jeden Zuständigkeitsbereich
- Längsschnitt-Untersuchung des gesammelten Datenpools:
- Auswertung und Beurteilung aller Parameter der Datenbank bzgl. Ihrer Relevanz für die sportliche Leistungsfähigkeit und Talentdiagnostik
- Erweiterung bestehender Talentsichtungs- und -fördermaßnahmen
Entwicklung entsprechender Rahmentrainingskonzeptionen im Nachwuchsleistungssport
Die Sportstadt Paderborn ist mit der Paderborner Vielseitigkeitssichtung landesweit anerkannt. Anhand der aus der Sichtung hervorgehenden Talente sowie der Kaderathleten aus dem in Paderborn ansässigen Leistungsstützpunkt Basketball und dem Teilinternat am Reismann Gymnasium ergibt sich ein optimaler Verbund zur Evaluation und Qualitätssicherung der entwickelten interaktiven Datenbank.
Als Partner für die Talentoffensive Basketball in OWL bietet das Institut verschiedene Leistungen zur kurz-, mittel- und langfristigen Kooperation. Wir sehen es als unsere vorrangige Aufgabe den Nachwuchssportlern ebenso wie den Trainern, Betreuern und weiteren Beteiligten am Förderprozess einen verantwortungsvollen Weg in eine sinnvolle, präventiv orientierte Nachwuchsarbeit aufzuzeigen und hier Know-How, Kompetenz und Innovation einzubringen.
Sport und Bewegung in Verbindung mit Ernährung als wesentliche Säulen der Prävention, der Gesunderhaltung des Menschen sowie der Hochleistungsfähigkeit des Menschen (z.B. des Leistungssportlers) sind nur auf der Basis einer gestärkten Gesundheit möglich. Dies gilt es in der Gesundheitsregion OWL auch im Leistungssport Basketball umzusetzen.
Module |
Inhalte |
kurzfristig |
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Problemorientierte ärztliche Untersuchung incl. Ruhe -EKG |
Sollte jeder Mensch regelmäßig (mind. 1 x jährlich) durchführen, hier Schwerpunkt allgemeine Sporttauglichkeit usw. |
Erweiterte Gesundheitsuntersuchung (Belastungs-EKG, Belastungsblutdruck, EEG, Sonographie, Fettstatus, Enzyme, Leberenzyme, Spirometrie, usw.) |
zur Überprüfung der Entwicklung altersgemäßer, körperlicher Voraussetzungen, um Überbelastungen und Fehlbelastungen durch den Leistungssport zu vermeiden. Für Leistungssportler (3 – 4 x wöchentl. intensives Training) mind. 1 x jährlich (für Kader-Athleten zahlt die Untersuchung der Verband). |
Laktatleistungsdiagnostik, Blutbild und Trainingssteuerung |
Einsatz üblicherweise zur Trainings- sowie Leistungsoptimierung, hohe gesundheitliche Wertigkeit bzgl. Feststellung von Überlastungssyndromen |
Ernährungsanalyse und -beratung |
zur Optimierung von Ernährung und Substitution, regelmäßig jährlich für Leistungssportler als gesundheitlich relevante Ergänzung zur ärztlichen und trainingswissenschaftlichen Betreuung, nachweislich verringerte Infektanfälligkeit, gerade im Kinder- und Jugendbereich sinnvolle Ergänzung zum verantwortungsvollen Aufbau der körperlichen Voraussetzungen. |
Bewegungsanalyse |
zur Feststellung von muskulären Dysbalancen und koordinativen Schwächen sowie orthopädischen Beschwerden, zur Vorbeugung einseitiger Belastungen (z. B. sportartspezifisch), zur Verletzungsprophylaxe. |
Spezifische präventive sowie rehabilitative Untersuchungen auf Anfrage |
Als Präventivmaßnahme zur Vermeidung und Reduzierung von Verletzungen, Über- oder Unterbelastungen, bei akuten und chronischen Beschwerden in jeglichen Bereichen. |
mittelfristig |
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Trainer – Athlet Schulung |
Praktische Umsetzung von modernen, altersgerechten Trainingsmethoden in Trainingslagern, Sportlerbetreuungsmaßnahmen, Leistungsdiagnostik, Schulung von Trainingsmethoden zur Regeneration und zur Stressbewältigung. Erleben leistungssportbegleitender Maßnahmen für die Sportler Verantwortungsvolle Bewegungsprogramme auch nach dem Leistungssport. |
Trainer Aus-, Fort- und Weiterbildung |
Praxisorientierte Vermittlung altergerechter Maßnahmen zur Nachwuchssichtung und –förderung, Ausbildung von Vielseitigkeit und Kreativität im Leistungsport, Lehren von medizinisch-gesundheitlichen Kenntnissen, Fähigkeiten und Kompetenzen für Trainer im Nachwuchsbereich, Vermittlung tauglicher orthopädisch-biomechanischer Trainingsformen, sowie deren Anpassung an sportartspezifische Bedingungen usw. |
Beteiligung an gesundheitsrelevanten Talentsichtungs- und -diagnostikmaßnahmen |
Qualitätsstandards entwickeln, Kriterien festlegen Institutionen, Maßnahmen, Personen zertifizieren, Netzwerke bilden, Curricula entwickeln, Konzepte steuern, innovative Entwicklungen fordern und fördern. |
Evaluierung sowie Weiterentwicklung von Training in Forschung und Praxis |
Anwendung und Evaluierung modernster Maßnahmen aus MTT, Physiotherapie, Stabilisationstraining, Koordinationstraining, Vielseitigkeitsprogrammen, sportartspezifischen Maßnahmen. |
Beratung |
Beteiligte am Förderprozess im Leistungssport werden verantwortungsvoll beraten (Sportler, Eltern, Trainer, Schule usw.). Beratung zu Sportgeräten, Nahrungsergänzungsmitteln, Gesundheitsprodukten wird durchgeführt. |
langfristig |
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Wissenschaftliche Begleitung, Evaluierung, Weiterentwicklung |
Forschungsprojekte, Dissertationen und Diplomarbeiten, zu Konzepten der Nachwuchsförderung. Entwicklung und Evaluierung einer interaktiven Datenbank zur Nachwuchsförderung. |
(Katrin Hemschemeier, Sportmedizinisches Institut der Universität Paderborn;
Kontakt:
o Sportmedizinisches Institut - Universität GH Paderborn, Warburger Straße 100, 33098 Paderborn, Telefon (Sekr. Prof. Liesen): 05251-603-180
o Internet: http://sportmedizin.uni-paderborn.de
o E-Mail (Sekr. Prof. Liesen): kb@sportmed.uni-paderborn.de
o Durchführende Ärzte: Prof. Dr. med. H. Liesen, Prof. Dr. med. M. Weiß, Dr. med. H. Herwegen
o Leistungsdiagnostik: Dipl. Sportwiss. R. Schnittker)
Jump and Joy e.V.
Dieser gemeinnützige Verein hat sich zum Ziel gesetzt, den Basketballsport in der Region um Salzkotten und Paderborn - gemeinsam mit den Vereinen TVS und PB 91 - durch die Organisation und Finanzierung von Maßnahmen wie Schulveranstaltungen, Auftritten in Kindergärten oder Jugendheimen zu fördern.
Die geschieht insbesondere dadurch, dass mit Bundesligaspielern, Vereinstrainern oder auch Jugendspielern der Vereine, Schulsportstunden besucht und durchgeführt werden, gemeinsame Trainings mit Kindern und Jugendlichen stattfinden oder gar der Präsentation von kleinen Basketball-"Showprogrammen".
Es haben bereits zahlreiche Veranstaltungen dieser Art stattgefunden, die bei den beteiligten Schulen und anderen Institutionen stets sehr positiv aufgenommen wurden. Es konnten so bereits zahlreiche talentiert Kinder und Jugendliche für den Basketball gewonnen und das positive Image des Basketballs in der Region weiter gefestigt werden.
(Gerd Pahde, 1. Vorsitzender Jump and Joy e.V.)
Paderborn Baskets Team GmbH
Das Unternehmens hat sich der Förderung von Sportvereinen und Einzelsportlern im Bereich des Leistungssports sowie des Bereitensports verschrieben. Die Paderborn Baskets Team GmbH wurde im Jahr 2001 gegründet und berät Sportvereine in den Fragen Organisation, Marketing und Management. Durch einen Kooperationsvertrag mit den Paderborn Baskets ist die Paderborn Baskets Team GmbH zum einen für Akquisition von Sponsoren und zum anderen für die Verpflichtung von Spielern und die Zusammenstellung der Mannschaft in der 2. Bundesliga zuständig.
(Thorsten Schröder, Geschäftsführer Paderborn Baskets Team GmbH + Dirk Happe, sportl. Leiter der Paderborn Baskets Team GmbH)
Kontakt:
Paderborn Baskets Team GmbH, Pfälzer Weg 2a, 33102 Paderborn
Stadt Paderborn (u.a. Sportamt)
Zielgerichtete Nachwuchsförderung ist seit Mitte der 80er Jahre mit den unterschiedlichsten Partnern zu einem festen Bestandteil der Sportentwicklung der Stadt Paderborn geworden. Sie hat sich weiterentwickelt und ist zeitgemäß ausdifferenziert worden.
Mit Beschluss des Rates vom 28.08.1997 hat es sich die Stadt Paderborn im Rahmen der Standortkonferenz zur Aufgabe gemacht, einerseits besonders begabte junge Menschen und hier auch den sportlichen Nachwuchs zu fördern.
Zielsetzung ist die Schaffung eines Handlungsrahmens zur Förderung sportlich talentierter Kinder und die frühzeitige Bewegungsförderung aller Kinder, wobei die Förderung von den individuellen Voraussetzungen abhängig ist.
Ausgangspunkt ist das Landesprogramm Talentsuche und Talentförderung mit den angeschlossenen Landesleistungsstützpunkten Basketball, Volleyball, Fußball, Squash, Schwimmen und Leichtathletik, in denen 1987 beginnend, in Paderborn Sporttalente gesichtet und gefördert werden.
1995 wurde das Konzept für die Paderborner Vielseitigkeitssichtung als systematische Vorstufe zum Landesprogramm, durch das Sportamt der Stadt Paderborn in enger Vernetzung mit dem Projektträger Pro Leistungssport Paderborn e.V., der Universität Paderborn, den Sportvereinen, den Talentprojekten und dem Ausschuss für den Schulsport im Kreis Paderborn entwickelt.
Bei dieser flächendeckenden jährlichen Sichtung in Paderborn, im dritten Grundschuljahr (ca. 1.700 Kinder) werden die sportliche Eignung (sportmotorischer Test und Lehrerbefragung) und das sportliche Interesse aller Kinder getestet. Nach Auswertung des komplexen Datenmaterials erhalten alle Kinder Sportempfehlungen (leistungsorientierter Sport 20%, Breiten-, und Freizeitsport 60 %, kompensatorischer Sport 20%).
Die motorisch talentiertesten Kinder (ca. 400) werden nach einer weiteren sportartspezifischen Sichtung (Talentiade) in Talentsichtungs- und Talentfördergruppen an den Schulen bzw. in den Sportvereinen systematisch gefördert. Seit 1999 wird die Paderborner Vielseitigkeitssichtung auch in den Grundschulen des Kreises Paderborn (ca. 2.000 Kinder) durchgeführt. Als Projektträger führt der Förderverein Pro Leistungssport, vom Kreis Paderborn beauftragt, diese Sichtungsmaßnahme durch.
In den letzten Jahren wurden so rd. 18.000 Kinder durch die "Paderborner Vielseitigkeitssichtung" beobachtet und mit individuell abgestimmten Sportangeboten versorgt.
In den Talentfördergruppen des leistungsorientierten Sports werden wöchentlich ca. 1.200 Kinder durch Schulen und die Vereine der 6 Landesleistungsstützpunkte betreut. Die Sportart Basketball stellt z.Zt. die meisten Talentsichtung und Talentfördergruppen (26 Gruppen).
Bekannte Paderborner Sportgrößen, wie z.B. Nino Garris und Lea Mersch wurden durch die bisherigen Aktivitäten dieses Programms entdeckt und gefördert. Kinder, die für den Breiten-, und Freizeitsport begeistert werden sollen, erhalten eine für diese Zielgruppe erstellte Informationsbroschüre, mit detaillierten und konkreten Sportinformationen zu allen Paderborner Sportvereinen.
Die motorisch schwächeren Kinder werden durch spezifische kompensatorische Sportförderangebote, bei denen der Spaß am Sport unter gesundheitlichen Aspekten im Vordergrund steht, an den Sport heran geführt.
Weitere Maßnahmen sind im Nachwuchsförderungskonzept beschrieben und wurden durch die politischen Gremien beschlossen. Zudem ist das Sportamt das Bindeglied zwischen den Partnern des Sport und ist bestrebt den Leistungssport in Paderborn weiter zu fördern.
(Dirk Happe, Sportamt Paderborn)
PASST – Partnerschaft für Ausbildung und Sport in Paderborn
Die leistungsstärksten Talente aus den bedeutendsten Paderborner Spitzensportvereinen sollen Training und berufliche Ausbildung besser koordinieren können. Dieses sieht das zukunftsweisende Modell "Partnerschaft für Ausbildung und Sport in Paderborn" vor, das von zahlreichen Unternehmern, Sportfunktionären und Ausbildungsexperten initiiert wurde.
Sportliche Höchstleistungen setzen bekanntlich einen außerordentlichen hohen zeitlichen Aufwand voraus. Sie werden in einem Lebensabschnitt erbracht, in dem zugleich die Grundlagen für eine spätere "nachsportliche Karriere" im Erwerbsleben gelegt werden. Die Koordination des leistungssportlichen Engagements mit einer Berufsausbildung (bzw. einem Studium) stellt die Athleten und Athletinnen vor besondere Probleme. Zur Lösung dieser Probleme haben Verantwortliche aus Paderborner Unternehmen und Leistungssportanbietende Paderborner Vereine sowie Ausbildungsexperten von Siemens das zukunftsweisende Modell "Partnerschaft für Ausbildung und Sport in Paderborn" (kurz: PASST) entwickelt.
Dieses Modell umfasst alle Maßnahmen die dazu dienen, die berufliche Ausbildung von heimischen Spitzensportlern durch Flexibilisierung von Ausbildung und Prüfungen und eine geeignete Gestaltung der Rahmenbedingungen zeitgleich eine sportliche Karriere und eine berufliche Ausbildung zu ermöglichen.
Ausgerichtet ist dieses Konzept insbesondere auf die leistungsstärksten Nachwuchsathleten der Paderborn Baskets mit ihrer Talentoffensive Basketball in OWL und den anderen Paderborner Spitzenvereinen, wie dem Leichtathletikclub Paderborn e.V., Paderborner Squash Club, Untouchables Paderborner Baseballclub, SC Paderborn 07 und dem Paderborner Schwimmverein.
Folgende Ausbildungsberufe sind beispielsweise möglich: Kauffrau/-mann für Bürokommunikation, Fachinformatiker/-in, Fachberater/-in Softwaretechniken, Bachelor of Computer Science und viele weitere.
Nach Aussage von Hans-Peter Götz, Vizepräsident Paderborn Baskets, sehen die Vereinsführungen der Paderborner Vereine in dem neu entwickelten Modell eine erstklassige Möglichkeit hoffnungsvolle Talente mittel- und langfristig mittels einer beruflichen Ausbildung an ihren Verein bzw. an Paderborn zu binden.
Das neue Modell greift wesentliche Grundelemente des Förderungskonzeptes der ehemaligen Nixdorf Computer AG auf und ergänzt insbesondere die aktuell in Paderborn existierenden, vorbildlichen Leistungssportförderungsmaßnahmen (z.B. jährliche Talentsichtungsmaßnahmen von Pro Leistungssport, Sportteilzeitinternat im Reismann-Gymnasium, gezielte Talentförderung und Stützpunkttraining in den Spitzensportvereinen, Universität Paderborn als Partnerhochschule des Spitzensports).
Die heimischen Unternehmensvertreter von E.ON Westfalen-Weser, Finke, Farben Braun, Janz AG, Vauth-Sagel, Wincor Nixdorf und der Ahorn-Sportpark GmbH möchten im Rahmen ihres gesellschafts- und sportpolitischen Engagements talentierte Nachwuchskräfte aus dem heimischen Leistungssport mit bereitgestellten Ausbildungsplätzen in besonderer Form fördern.
Dieses betonte Wilhelm Stute, geschäftsführender Gesellschafter der Janz Unternehmensgruppe, und hofft gleichzeitig, dass weitere Paderborner Unternehmen und Institutionen sich dieser Initiative anschließen. "Denn eine Gesellschaft, die den Leistungssport befürwortet, müsse sich auch über die notwendigen Förderungsmöglichkeiten Gedanken machen und, wie auch an diesem Beispiel aufgezeigt, konkrete und langfristige Hilfestellung geben."
(nach einer Pressemitteilung der Initiative PASST)
Partnerschulen in allen Schulformen - "Baskets machen Schule"
Im Rahmen ihres Programms "Baskets machen Schule", haben die Paderborn Baskets Partnerschulen in allen Schulformen als Partnerschulen gewinnen können.
Kernbestandteile der Zusammenarbeit sind:
Leistungen der Schulen:
- Beschulung von Spielern der Baskets, die im Jungendinternat der Baskets untergebracht sind oder als besonders talentiert eingestuft werden. Bei der Beschulung wird dabei in Absprache mit dem Spieler/Schüler, seinen Eltern, dem Verein und den betroffenen Lehrern auf besondere Trainings- bzw. Spielbelastungen Rücksicht genommen. Die Freistellung für Trainingslager oder Auswahllehrgänge ist dabei ebenso möglich, wie die optimierte Festlegung von Klassenarbeitsterminen.
- Möglichkeit für die Baskets auf dem Schulgelände durch Flyer und/oder Plakate auf den Verein und seine Spiele aufmerksam zu machen.
- Die Schule stellt dem Verein nach Möglichkeit, unter Berücksichtigung der Interessen des Schulsports und der in der Sporthalle vertretenen Vereine, bevorzugt Hallenzeiten zur Verfügung.
- Besuch von Spielen der Baskets mit ausgewählten Klassen im Rahmen des (Sport-) Unterrichts.
Leistungen der Projektvereine:
- Verleihung eines Siegels "Partnerschule der Paderborn Baskets" zum Aushang in der Schule.
- Pro Schuljahr/Saison besuchen je nach Trainings- und Spielsituation ein oder zwei Profis der Baskets zweimal Klassen des BKSN im Rahmen der Aktion "Baskets machen Schule".
- Nach Absprache kann ein "Showtraining" der Bundesligamannschaft der Baskets an einem Schulvormittag in der Schulsporthalle stattfinden.
- Freikarten- und Bonusaktionen für Bundesligaspiele der Baskets für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer des BKSN
- Günstige Eintrittspreise für Klassen (ab 15 Schülerinnen/Schüler) des BKSN.
Folgende Schulen sind offizielle Partnerschulen des Projekts:
- Gymnasium: Reismann-Gymnasium, Paderborn (reismann.lspb.de)
- Realschule: Von-Fürstenberg-Realschule, Paderborn (www.von-fuerstenberg-realschule.de)
- Hauptschule: N. N.
- Berufskolleg: Berufskolleg Schloß Neuhaus, Paderborn Schloß Neuhaus (www.bksn.de)
- Grundschulen:
Lutherschule, Paderborn (lutherschule.lspb.de)
Comenius Schule, Paderborn-Elsen (comeniusschule.lspb.de)
Partnervereine: BBG Herford, TV Brakel
Um die Wirkung in die Region OWL hinein zu vergrößern wurden Partnerschaften mit der BBG Herford und dem TV Brakel vereinbart. Hier wird die Talentförderung und -sichtung vor Ort insbesondere durch Trainingseinheiten und Trainerschulungen deutlich verbessert.
Die Förderer
Stiftung Westfalen:
Die Stiftung Westfalen fördert seit Jahren im nennenswerten Umfang die Nachwuchsarbeit Paderborner (Leistungs-) Sportvereine, die im lokalen bzw. nationalen Sport einen beson¬deren Stellenwert einnehmen.
Diese gezielte Nachwuchsförderung ist normalerweise langfristig ausgerichtet. Zu den geförderten Vereinen zählt auch der Paderborn Baskets 91 e. V., weil hier nicht nur seit lan¬gem die konzeptionelle Ausrichtung und das Engagement der Verantwortlichen stimmen, sondern auch der Erfolgsnachweis Jahr für Jahr auf regionaler und überregionaler Ebene gebracht wird.
Mit dem vorliegenden Konzept „Talentoffensive Basketball in OWL“ wird eine gute Platt¬form für eine weitere wohlwollende Förderung geschaffen.
(Willi Lenz, Stiftung Westfalen)
Pro Leistungssport e. V.:
Pro Leistungssport Paderborn e. V. ist eine 1991 gegründete gemeinsame Initiative von Sport, Wirtschaft, Politik und Verwaltung.
Aufgabe des Fördervereins ist es, zusätzlich zur öffentlichen oder privaten Förderung Sportvereine und Sportler/innen in materieller und ideeller Hinsicht zu unterstützen. Die Förderung dient vor allem der Grundlagenarbeit im Schüler- und Jugendbereich.
Durch das Optimierungskonzept zum Einsatz von qualifizierten Übungsleitern etc. in den Projektgruppen wird die finanzielle sowie die inhaltliche Förderung der Nachwuchsförde¬rung beschrieben.
Seit 1995 ist Pro Leistungssport vor allem im Bereich der Paderborner Vielseitigkeitssich¬tung und der Talentiade aktiv. Darüber hinaus ist der Förderverein bestrebt die Rahmen¬bedingung für den Leistungssport (z. B. sportmedizinische sowie sportwissenschaftliche Unterstützung, Ausbau des Teilinternat) zu verbessern und weiter aus zu bauen.
(Fabian Stange, Mitarbeiter Pro Leistungssport e. V.; www.proleistungssport.de)









